Freitag, 8. Januar 2021

BGE für Großverdiener?

Im Kurier war am Dienstag ein Artikel über die österreichischen Top-Verdiener https://www.facebook.com/photo?fbid=1757244907768938&set=a.104733396353439, konkret über die Spitzenmanager in den 20 ATX-Firmen. Das Durchschnittseinkommen beträgt 2,200.000 €. Damit haben sie in der ersten Woche des Jahres schon soviel verdient, wie ein Durchschnittsverdiener in einem Jahr, der Spitzenverdiener  Rainer Seele schon in einem Tag.

Der 9. Jänner ist damit also der "Fat Cat Day"

  

Ich hab mit der "Spielwiese" durchgerechnet, was ein BGE nach dem "Linzer Modell" für diese Leute bedeuten würde.

 
 
Wichtige Anmerkung dazu: Andreas Treichl (Erste Group Bank AG) ist in dieser Liste auf Nr. 4. Und er ist ein starker Befürworter eines Grundeinkommens: 
 
 
 
 
Kurze Erklärung: Bei jedem der 3 Beispiele gibt es zwei Zeilen: Eine Zeile mit der Berechnung, wenn das im Kurier-Artikel genannte EInkommen wirklich voll zu versteuern wäre. Da aber die "Großen" sicher gute Steuerberater (=Steuervermeider) haben, die ihnen sagen, wie man mit Verlustzuweisungen etc. die Bemessungsgrundlage und damit die Steuer senkt, habe ich für jeden noch einmal gerechnet, was es ausmacht, wenn nur etwa die Hälfte des EInkommens als Bemessungsgrundlage für die Steuer herangezogen wird.

Mittwoch, 6. Januar 2021

BGE in der Barbara Karlich Show

In einer Barbara Karlich Show (ORF) im Herbst ging es um das Bargeld. Gegen Ende hat Barbara Karlich aber das Grundeinkommen zum Thema gemacht und darüber wurde lebhaft diskutiert. Einer der Gäste am Podium ist Georg Sorst, der auch Mitglied im Koordinationsteam für das Volksbegehren Grundeinkommen ist.

Montag, 16. November 2020

Ein tolles Geschenk für Freunde, Kunden und Mitarbeiter

Der bekannte Karikaturist Gerhard Haderer hat 12 seiner Zeichnungen kostenfrei der Grund­einkommensbewegung zur Verfügung gestellt. Daraus wurde in limitierter Auflage der „Haderer-Kunstkalender Grundeinkommen“ im A2-Format gestaltet, der nun bei den BGE-Vereinen und Aktivisten bezogen werden kann.

Der Kalender ist nicht an ein bestimmtes Jahr gebunden, sondern ein sogenannter “ewiger Kalender“ mit dem Sie Ihr Heim, Ihr Büro oder das Heim Ihrer Freunde für lange Zeit und mit großer Ab­wechslung schmücken können: Jedes Monat im Jahr können Sie sich an einem neuen Motiv – und darunter jeweils an einem Zitat – erfreuen. Und das nicht nur ein Jahr lang, sondern viele Jahre lang. Vielleicht 10 Jahre – oder zumindest so lange, bis es in Österreich wirklich ein Grundeinkommen gibt. So haben wir auch einen langlebigen Artikel geschaffen, der nicht nach einem Jahr ausgedient hat.

1 € pro Monat für das Grundeinkommensprojekt

Mit einem Listenpreis von 120 Euro scheint der Kalender nicht gerade billig zu sein. Aber abgesehen davon, dass mit diesem Geld die Aktivitäten der Grundeinkommensbewegung gefördert werden, sind die Kosten nicht wirklich hoch, weil man – wie bereits beschrieben – den Kalender viele Jahre verwenden kann. Wenn Sie ihn 10 Jahre verwenden und monatlich das Bild umblättern, so ist das gerade 1 € pro Monat.

Der Haderer-Kalender als Geschenk

Einen besonderen Stellenwert könnte der Haderer-Kalender als Geschenk für Ihre Freunde, Ihre Kunden oder Ihre Mitarbeiter sein. Da hängt dann Ihr Geschenk an der Wand der Beschenkten und lässt diese regelmäßig an Sie denken! Aber noch mehr: Wenn Sie Kalender verschenken wollen und damit mehrere Kalender kaufen, erhalten Sie Mengenrabatte von 25% bis 50%.

Donnerstag, 12. November 2020

Pressekonferenz der "Generation Grundeinkommen"

Gestern gab der Verein "Generation Grundeinkommen" (GG) eine Pressekonferenz, von der u.a. in Ö1 und in mehreren Printmedien berichtet wurde.

Wir schätzen das Engagement der GG für ein Bedingungsloses Grundeinkommen sehr und sehen ein gemeinsames Ziel. Allerdings sind die Wege der GG und die Mittel der Finanzierung eines BGE sehr unterschiedlich von den Wegen und Finanzierungsmodellen, die wir als Verein "Das Grundeinkommen" und auch die meisten anderen BGE-Initiativen in Österreich anstreben.

  • Eine Einführung eines Grundeinkommens mittels "Umwandlung" - wie es die GG vorschlägt - widerspricht unserer Meinung nach dem Grundsatz, dass das BGE universell und allgemein sein muss. Ein Eingriff in privatrechtliche (Arbeits-)Verträge ist unserer Meinung nach nicht zulässig.
  • Wir vertreten die Idee eines "additiven" Grundeinkommens mit dem Grundeinkommen für ALLE als 8. Einkommensteuerart, wodurch - nach einer kleinen Änderung der Einkommensteuersätze - über 80% der Bevölkerung zu den Gewinnern zählt und Bezieher hoher Einkommen trotz BGE zur Finanzierung beitragen würden.
  • Wir sehen die komplette Umstellung unseres Steuersystems auf ein reines Konsumsteuersystem nicht notwendig und halten das auch nicht für möglich, da Umsatzsteuerrecht EU-Recht ist und daher die EU zustimmen müsste.
  • Weitere Details zu unserem Modell finden Sie auf der Seite "Über uns"


 

 

Donnerstag, 5. November 2020

Termine, Verschiebungen und Absagen

 Coronabedingt müssen wir leider auch einige Veranstaltungen verschieben bzw. absagen:

Wir hoffen, dass wir den  Think Tank mit Iris Hofer, Leiterin der Justizstrafanstalt Linz, am 8. Februar 2021. 

Weiterhin fix geplant ist auch das BGE-Workshop in der VHS Linz am 16. April. Details unter  https://vhskurs.linz.at/index.php?kathaupt=11&knr=20.11110&kursname=Mein+Dein+Unser+Grundeinkommen 

Freitag, 30. Oktober 2020

Spielwiese Version 4

Heute wurde eine neue Version der "Spielwiese" freigegeben, die Excel-Datei von Paul Ettl, mit der Berechnungen zum BGE gemacht werden können. Bei freier Wahl der Steuerprogression und des monatlichen Grundeinkommens wird berechnet, wie sich das für einzelne Steuerzahler auswirkt und welche Kosten dem Staat damit entstehen.

Die Version 4 ist nun eine Excel-Datei mit Macro (daher xlsm-Datei - ein Macro ist ein kleines Programm innerhalb der Excel-Datei, in diesem Fall das Programm zur variablen Berechnung der Steuer), daher kann sie nicht als Email verschickt werden, da Mail-Programme meistens xlsm-Dateien als potentielle Gefahr sehen.

Die neue Excel-Datei kann hier heruntergeleden werden.

Was ist noch neu in dieser Version:

  • Anpassung des aktuellen Einstiegssatzes mit 20%
  • Aktualisierung der Daten (EK-Steuer-Statistik 2017 und Bevölkerungsstatistik 2018)
  • Anzeige der Hilfsdateien, daher bessere Nachvollziehbarkeit der Berechnungen
  • Formatänderungen in Grafiken (Schriftgrößen)
  • Arbeitsblatt "Einleitung" mit Erklärungen
  • Arbeitsblatt "Einkommensteuer" zur Ermittlung von Steuer alt und Steuer neu (mit BGE) für ein bestimmtes (frei eingebbares) Einkommen.

Die gegenüber Version 3 (März 2020) geänderten Basisdaten (aktualisierte Bevölkerungs- und Steuerstatistik und neuer Einstiegssteuersatz) ergeben natürlich leichte Änderungen in den zu erwartenden Kosten. 

Hier noch einmal der Link zu dieser xlsm-Datei:
https://www.dropbox.com/s/19asdosxzbk8hqk/BGE%20als%208.%20Einkommensart%20%28version%202020-10a%29.xlsm?dl=0


Mittwoch, 21. Oktober 2020

Zweiter Teil der Ringvorlesung

Ähnlich gut besucht wie der erste Vortrag der Ringvorlesung war heute der zweite. Prof. Dr. theol. Matthias Möhring-Hesse (Professor für Theologische Ethik / Sozialethik an der Universität Tübingen) sprach zum Thema "Erwerbsarbeit überbewertet – Grundeinkommen überschätzt. Skeptische Überlegungen zum Bedingungslosen Grundeinkommen".

Seine Ausführungen zur Erwerbsarbeit erhielten teilweise Beifall, teilweise skeptische Kritik, ebenso seine Ausführungen zum Grundeinkommen. Dorf-TV hat wieder mitgefilmt. Das Video wird in einigen Tagen hier zu sehen sein.